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  <title>Traumaselbsthilfe</title>
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  <pubDate>Tue, 9 Apr 2024 02:07:25 +0200</pubDate>
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        <title>Traumaselbsthilfe - 1</title>
        <description><![CDATA[Traumaselbsthilfe Heilung aus eigener Kraft Ich m&ouml;chte Ihnen bei der Bew&auml;ltigung&nbsp; Ihrer traumatischen Erfahrungen helfen und Ihnen Werkzeuge und Strategien an die Hand geben, um Ihre eigene Heilung zu f&ouml;rdern. Traumatische Ereignisse k&ouml;nnen uns auf vielf&auml;ltige Weise beeinflussen, aber es ist m&ouml;glich, Selbsthilfe-Techniken zu erlernen, um das innere Gleichgewicht und die seelische Gesundheit wiederherzustellen.   Traumata verstehen Ein erster Schritt der Heilung ist es, das Betroffene sich &uuml;ber Trauma und die Auswirkungen von Traumata auf K&ouml;rper und Geist informieren, um sich selbst besser verstehen zu k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus geht es darum zu begreifen, wie Traumata das Verhalten und unsere Beziehungen beeinflussen k&ouml;nnen.&nbsp; Es gibt umfangreiche Literatur - siehe Literatur zur Selbsthilfe -&nbsp; und Informationen im Internet: https://www.psychenet.de/de/ https://www.msdmanuals.com/de-de/heim https://www.gesundheitsinformation.de/posttraumatische-belastungsstoerung.html http://traumazone.de/ http://www.aufrecht.net/utu/index.html http://www.traumatherapie.de/users/schubbe/schubbe9.html http://www.traumatherapie.org/ https://trauma.help/trauma/ http://www.degpt.de/ http://www.sbe-ev.de/index.php/de/ http://www.stressbearbeitung.de/ https://www.wildwasser.de/ &nbsp;   Die Bedeutung von Selbstf&uuml;rsorge Nehmen Sie sich Zeit, um herauszufinden, was Sie brauchen, um sich gut zu f&uuml;hlen, und setzen Sie eigene Bed&uuml;rfnisse an die erste Stelle. Das kann bedeuten, dass Sie sich regelm&auml;&szlig;ig Ruhepausen g&ouml;nnen, ausreichend Schlaf bekommen, gesunde Mahlzeiten zu sich nehmen oder Zeit f&uuml;r Hobbys und Interessen reservieren.Sorgen Sie f&uuml;r regelm&auml;&szlig;ige k&ouml;rperliche Bet&auml;tigung, die dir Spa&szlig; macht. Das kann Sport, Yoga, Spazierg&auml;nge in der Natur oder jede andere Form von Bewegung sein, die Ihnen Freude bereiten. K&ouml;rperliche Aktivit&auml;t f&ouml;rdert die Freisetzung von Endorphinen, was zu einem gesteigerten Wohlbefinden f&uuml;hren kann.Gestalten Sie Ihre Umgebung so, dass sie f&ouml;rderlich f&uuml;r dein Wohlbefinden ist. Das kann bedeuten, Unordnung zu reduzieren, einen angenehmen Arbeitsplatz zu schaffen oder positive Menschen und Einfl&uuml;sse in Ihrem Leben zu f&ouml;rdern.  Achtsamkeit und Stressbew&auml;ltigungstechniken Lernen Sie Entspannungstechniken wie Atem&uuml;bungen, Meditation, progressive Muskelentspannung oder Yoga. Diese Techniken k&ouml;nnen dazu beitragen, Stress abzubauen, &Auml;ngste zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.  Die Kraft der Resilienz entwickeln Resilienz bedeutet Widerstandskraft, Belastungsf&auml;higkeit und Ver&auml;nderungsbereitschaft. Sie beschreibt die bemerkenswerte F&auml;higkeit das Leben mit all seinen H&ouml;hen und Tiefen zu meistern. Innere St&auml;rke, Verbundenheit zu uns selbst, Klarheit und Reife sind in uns allen von Geburt an angelegt. Diese Eigenschaften k&ouml;nnen im Laufe des Lebens gef&ouml;rdert werden. Auch wenn traumatische Ereignisse uns tief ersch&uuml;ttern k&ouml;nnen und in Verzweiflung st&uuml;rzen, k&ouml;nnen wir uns wieder aufzurichten und zu dem werden, wer wir sind.  Hilfreiche Webseiten: https://www.7mind.de/magazin/resilienz-uebungen-innere-staerke-tippshttps://www.blueprints.de/selbstwert/resilienz-staerken.html Hilfreiche Literatur zur Trauma Selbsthilfe: &nbsp;  Logbuch Resilienz: Arbeitsbuch mit &Uuml;bungen, Tipps und Anregungen. Taschenbuch, ISBN-10 &#8207; : &#8206; 3407366981   Traumaverarbeitungstechniken  Finden Sie eine kreative Ausdrucksform, die Ihnen hilft, Ihre Emotionen zu verarbeiten. Schreiben Sie in ein Tagebuch, malen Sie, spielen Sie ein Musikinstrument oder finden Sie andere k&uuml;nstlerische Wege, um Ihre Gef&uuml;hle auszudr&uuml;cken. Der kreative Prozess kann helfen, Traumata zu verarbeiten und eine positive emotionale Ver&auml;nderung zu f&ouml;rdern. Identifizieren Sie Situationen, Orte oder Personen, die Trauma-Triggern &auml;hneln und Ihre Symptome verst&auml;rken k&ouml;nnten. Entwickeln Sie Strategien, um mit ihnen umzugehen, wie zum Beispiel das Entfernen aus der Situation, das Anwenden von Entspannungstechniken oder das bewusste Einsetzen von Ablenkungstechniken. Trigger verlieren ihren Schrecken in dem Ausma&szlig;, wie Sie es schaffen Ihr Trauma zu verarbeiten. Flashback Unter „Flashbacks“ versteht man blitzartige R&uuml;ckblenden in die Traumasituation. Diese k&ouml;nnen eine Intensit&auml;t haben, als wenn sich der Betroffene wieder in der Traumasituation bef&auml;nde. Da bei Flash Backs die Gefahr einer Retraumatisierung sehr gro&szlig; ist, ist es wichtig alles zu tun, um sie zu unterbrechen! Die beste Methode um Flashbacks „abzustellen“ ist, in Bewegung zu kommen: aufstehen, herumgehen, den Raum wechseln, sich selbst mit klaren, festen Ber&uuml;hrungen angreifen, kneifen und sich zu verdeutlichen, dass es nur eine Erinnerung ist, dass die Gefahr vorbei ist, man sich hier und jetzt an einem sicheren Ort befindet! Dissoziative Zust&auml;nde Wenn das Gef&uuml;hl auftritt, aus dem eigenen K&ouml;rper auszusteigen, vor sich hinzud&auml;mmern, wie in Watte gepackt zu sein u. &auml;., ist das kein Grund Angst zu bekommen. Auch diese Reaktion ist &uuml;blich. Trotzdem ist es sinnvoll, auch diesen Zustand kontrollieren zu lernen. Folgendes kann Ihnen dabei helfen: Machen Sie sich bewusst, dass es sich bei dem Zustand um eine Dissoziation handelt, die genauso vor&uuml;ber geht, wie alles andere auch. Machen Sie sich klar, dass die F&auml;higkeit zur Dissoziation Sie urspr&uuml;nglich einmal gesch&uuml;tzt hat, dass Sie sie jetzt aber nicht mehr brauchen, weil Sie andere M&ouml;glichkeiten haben. Sagen Sie sich laut S&auml;tze wie: „ich bin an einem sicheren Ort“ … Halten Sie die Augen offen und sp&uuml;ren Sie den Boden unter Ihren F&uuml;&szlig;en. Halten Sie einen f&uuml;r Sie angenehmen Gegenstand fest und nehmen Sie ihn bewusst wahr. Aktivieren Sie sich durch etwas Kaltes (z. B. flie&szlig;endes kaltes Wasser &uuml;ber H&auml;nde). H&ouml;ren Sie beruhigende Musik. Machen Sie sich den Unterschied zwischen damals und jetzt klar. Sagen Sie laut, welches Datum heute ist, wo Sie sich gerade befinden, beschreiben Sie ihre Umgebung. Schaffen Sie sich einen „inneren sicheren Ort“, an den Sie sich in Ihrer Vorstellung begeben k&ouml;nnen. Atmen Sie bewusst. Nehmen Sie achtsam wahr, wie Sie ein- und ausatmen. Atmen Sie mit ge&ouml;ffneten Augen, konzentrieren Sie sich mehr auf das Ausatmen. Machen Sie etwas, das Ihre Aufmerksamkeit erfordert und Ihre Sinne aktiviert: Lesen Sie oder betrachten Sie ein Bild, h&ouml;ren Sie Musik, ber&uuml;hren Sie einen Stein, riechen Sie den Duft einer Blume oder schmecken Sie bewusst etwas S&uuml;&szlig;es, Salziges, W&uuml;rziges. Bewegen Sie sich: gehen Sie spazieren, sch&uuml;tteln Sie sich aus, stampfen Sie mit den F&uuml;&szlig;en, tanzen Sie. Machen Sie etwas mit den H&auml;nden: Schreiben, Malen, Gartenarbeit, Handarbeiten oder &auml;hnliches. Nehmen Sie eine Dusche und konzentrieren Sie sich auf den Kontakt des K&ouml;rpers mit dem Wasser. Haben Sie Mitgef&uuml;hl mit sich selbst. Sie verdienen einen liebevollen Umgang mit sich selbst. Sorgen Sie daf&uuml;r, dass Sie sich mit Menschen umgeben, die Ihnen wohl tun und von denen Sie sich nicht bedroht f&uuml;hlen. Wenn Sie dessen sicher sind, k&ouml;nnen Sie sich sagen: Wenn ich dissoziiere, hat das mit alten Geschichten/Filmen zu tun. Ich bin jetzt in Sicherheit. Praktizieren Sie die Traumatherapie&uuml;bungen. Machen Sie sich auch klar, dass Sie all das sehr oft wiederholen m&uuml;ssen, bis es sich in Ihr Gehirn eingr&auml;bt und quasi von selbst abl&auml;uft. Aber es wird irgendwann so sein! (vgl.: Luise Reddemann, Cornelia Dehner-Rau: „Trauma – Folgen erkennen, &uuml;berwinden und an ihnen wachsen“; Trias, Stuttgart 2004)  Achtsamkeit &Uuml;ben Sie Achtsamkeit, um im gegenw&auml;rtigen Moment zu bleiben und negative Gedanken oder Sorgen loszulassen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Sinneswahrnehmungen, nutzen Sie Atemtechniken oder Meditations&uuml;bungen, um im Hier und Jetzt zu sein und innere Ruhe zu erlangen. Sie finden im Internet zahlreiche, kostenlose Information und &Uuml;bungen zur Achtsamkeit. Zum Beispiel: https://www.mindfulness.swiss/ https://www.gu.de/  Unterst&uuml;tzung aus dem sozialen Umfeld Verbringen Sie Zeit mit Menschen, die Ihnen wichtig sind und die Ihnen Energie geben. Suchen Sie Unterst&uuml;tzung, wenn Sie sie brauchen, und teilen Sie soweit es geht Gef&uuml;hle und Herausforderungen mit anderen. Gemeinsame Aktivit&auml;ten und Gespr&auml;che k&ouml;nnen dazu beitragen, Stress abzubauen und emotionale Unterst&uuml;tzung zu erhalten. Suchen Sie Unterst&uuml;tzung in Selbsthilfeforen wie z.B.: http://ptbs-forum.de/ https://komplexe-ptbs-treffen-muenchen.de/ https://selbsthilfetraumafolgen.com/  Hilfreiche Webseiten: https://www.psychotraumatologie.de/selbsthilfe/ueberwinden/ https://koerper-psychotherapie.hamburg/hilfe-zur-selbsthilfe/   ]]></description>
        <link>https://www.traumatherapie-online-gf.de</link>
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        <pubDate>Tue, 9 Apr 2024 02:07:25 +0200</pubDate>
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        <title>Traumaselbsthilfe - 2</title>
        <description><![CDATA[Traumast&ouml;rung Information f&uuml;r Angeh&ouml;rige     Mit jemandem zusammenleben, der unter PTBS leidet Die posttraumatische Belastungsst&ouml;rung (PTBS) ist eine komplexe St&ouml;rung, die durch ein traumatisches Erlebnis hervorgerufen wurde. PTBS beeinflusst nicht nur das Leben der betroffenen Person, sondern auch deren Mitmenschen. Sie k&ouml;nnen Ihren Partner dabei helfen, das traumatische Erlebnis zu bew&auml;ltigen, indem Sie Zeit mit ihm verbringen und ihm sorgf&auml;ltig zuh&ouml;ren. Die meisten Menschen erholen sich besser, wenn sie sich mit anderen, die sich um sie sorgen, verbunden und von ihnen verstanden f&uuml;hlen. Manche Menschen k&ouml;nnen es vorziehen nicht oder nur wenig &uuml;ber ihre Erlebnisse zu sprechen, w&auml;hrend es f&uuml;r andere wichtig sein kann, ihre Erfahrungen mitzuteilen. &Uuml;ber traumatische Erfahrungen zu sprechen, kann dabei helfen, diese als weniger &uuml;berw&auml;ltigend wahrzunehmen. Zeitweise kann es f&uuml;r die betroffenen Personen am besten sein, einfach Zeit mit den Menschen zu verbringen, die ihnen nahestehen. Das Bed&uuml;rfnis nach N&auml;he und Gespr&auml;ch ist schwanken. Nehmen Sie das nicht pers&ouml;nlich, wenn der/die Betroffene Distanz und Ruhe braucht. Achten Sie darauf, sich selbst nicht zu &uuml;berfordern und holen Sie sich Hilfe in einer Beratungsstelle. Bescheid wissen F&uuml;r den sicheren Umgang mit einem Menschen mit PTBS ist es zun&auml;chst wichtig, sich &uuml;ber das Krankheitsbild, die Symptome sowie die damit einhergehenden Ver&auml;nderungen zu informieren Im Zuge einer PTBS k&ouml;nnen sich Verhalten sowie Pers&ouml;nlichkeit des Betroffenen ver&auml;ndern. Das wirkt sich sowohl auf das berufliche als auch auf das soziale Umfeld und damit auch auf Sie aus. Es besteht die Gefahr, dass das gemeinsame Leben nur noch durch die Krankheit bestimmt wird. Doch das muss nicht ewig so bleiben. Die PTBS ist heilbar. Insbesondere der soziale R&uuml;ckhalt durch Familie und Freunde stellt eine wichtige Unterst&uuml;tzung w&auml;hrend des Heilungsprozesses dar. Im Internet finden Sie umfassende Informationen: https://www.deutsche-traumastiftung.de/traumata/folgen-traumata/ https://www.psychenet.de/de/psychische-gesundheit/themen/trauma.html https://www.traumatherapie.de/users/vanderkolk/kolk1.html https://www.swr.de/swr2/wissen/traumatisiert-die-psyche-im-ausnahmezustand-102.html https://ptbs-selbsthilfeforum.de/forum/https://www.jphres.org/de/ratgeber/5-methoden-ptbs-hilfe-unterstuetzung/ Hilfreiche Literatur: Brosch&uuml;re Trauma Die 40-seitige Brosch&uuml;re „Trauma“ ist f&uuml;r akut von einem traumatischen Ereignis betroffene Menschen und deren Angeh&ouml;rige geschrieben. Sie gibt erste Informationen zum Thema psychischer Traumatisierung: Die Brosch&uuml;re soll aufkl&auml;ren, &Auml;ngste nehmen, informieren und komplizierte Sachverhalte verst&auml;ndlich machen. Einzel-/Ansichtsexemplare der Brosch&uuml;re k&ouml;nnen gegen eine Schutzgeb&uuml;hr von 4&nbsp; x&nbsp; 85 Cent-Briefmarken/St&uuml;ck bestellt werden bei: Zentrum f&uuml;r Trauma- und Konfliktmanagement (ZTK) GmbH, Clemensstra&szlig;e 5–7,50676 K&ouml;ln, Stichwort "Trauma". Hinweise f&uuml;r den Alltag Im Folgenden werden einige Hinweise zur Unterst&uuml;tzung von Personen bei der Bew&auml;ltigung traumatischer Ereignisse gegeben. Es ist wichtig, dass Sie dem Betroffenen ein Gef&uuml;hl von Sicherheit und Kontinuit&auml;t geben, seine Grenzen akzeptieren Dr&uuml;cken Sie Ihr Verst&auml;ndnis aus und zeigen Sie ihm, dass er Ihnen vertrauen kann. Fragen Sie, ob und wo Sie helfen k&ouml;nnen. Jeder wei&szlig; selbst am besten, was er braucht. Aus Angst, Sie mit ihrem Trauma zu belasten, scheuen sich manche Betroffene davor, mit ihren Angeh&ouml;rigen dar&uuml;ber zu sprechen. Zeigen Sie, dass Sie in der Lage sind, die Erinnerungen des anderen zu erfahren und ihm zuh&ouml;ren k&ouml;nnen. F&uuml;hlen Sie mit ihm mit, aber setzen Sie dort Grenzen, wo die Erz&auml;hlungen f&uuml;r Sie selbst zur Belastung werden. Obwohl es gut gemeint ist, &auml;u&szlig;ern viele Betroffene, dass sie es nicht m&ouml;gen, wenn Angeh&ouml;rige oder andere Personen sagen „Ich wei&szlig;, wie du dich f&uuml;hlst“ Probleme nach einem Trauma Depression oder Trauer Viele Menschen leiden nach einem traumatischen Erlebnis unter Niedergeschlagenheit, starker Traurigkeit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Manche Betroffene versuchen Erinnerungen an das Trauma und damit verbundene negative Gef&uuml;hle durch verst&auml;rkten Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamenten zu verdr&auml;ngen. Dies kann die Traumafolgest&ouml;rungen verst&auml;rken und zu zus&auml;tzlichen Problemen f&uuml;hren. Auch Traurigkeit ist eine h&auml;ufige Folge traumatischer Erlebnisse. Es ist normal und verst&auml;ndlich, dass wir uns traurig f&uuml;hlen, wenn wir unsere innere Sicherheit verloren haben. Wenn Ihr Angeh&ouml;riger beginnt das Erlebte zu verarbeiten, wird sich auch seine Stimmung verbessern. Sie k&ouml;nnen ihm dabei helfen, indem Sie ihn liebevoll darin ermutigen, aktiv zu sein und Schritt f&uuml;r Schritt wieder Dinge zu tun, die fr&uuml;her genossen oder f&uuml;r die er sich interessiert hat.Angst und ErinnerungenNach einer Gewalttat erscheint die Welt den Betroffenen h&auml;ufig viel gef&auml;hrlicher als zuvor. Dar&uuml;ber hinaus werden sie oft von belastenden Erinnerungen gequ&auml;lt, die pl&ouml;tzlich auftreten, unkontrollierbar und &uuml;berw&auml;ltigend erscheinen. Daher kann es sein, dass Sie bei Ihrem Angeh&ouml;rigen beobachten, dass er auch in Alltagssituationen in starke Angst ger&auml;t, schreckhaft oder unruhig ist. Wenn Ihr Angeh&ouml;riger sich &auml;ngstlich f&uuml;hlt, k&ouml;nnen Sie ihn behutsam daran erinnern, dass das Erlebte vorbei und er jetzt in Sicherheit ist. Manche Menschen erleben im Anschluss an das Trauma pl&ouml;tzlich Anf&auml;lle sehr starker Angst mit einer Vielzahl k&ouml;rperlicher Symptome wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindelgef&uuml;hlen. Oft haben sie dabei die Bef&uuml;rchtung, sie w&uuml;rden sterben oder verr&uuml;ckt werden. Solche Angstanf&auml;lle werden auch Panikanf&auml;lle genannt. Bei einigen Menschen beschr&auml;nken sich Angst und Vermeidungsverhalten hingegen auf wenige, eng umgrenzte Situationen, so genannte Triggersituationen (z.B. Auto fahren nach einem Verkehrsunfall, Dunkelheit nach einem &Uuml;berfall am sp&auml;ten Abend). Das Vermeiden von Triggersituationen ist sinnvoll, solange das Trauma noch nicht verarbeitet werden konnte Vermeidung und &uuml;bertriebene Sicherheitsma&szlig;nahmen Viele Menschen versuchen nach einem Trauma, die belastenden Erinnerungen an das Trauma dadurch unter Kontrolle zu bekommen, dass sie alles vermeiden, was an das Erlebnis erinnern k&ouml;nnte. Sie vermeiden Orte, Situationen oder Aktivit&auml;ten, die damit in Verbindung stehen, weil sie entweder bef&uuml;rchten, die Erinnerungen nicht aushalten zu k&ouml;nnen. Dies sind sehr verst&auml;ndliche Selbstschutzma&szlig;nahmen und oft hilfreich, um kurzfristig die Belastungen zu vermindern. Akzeptieren Sie dieses Vermeidungsverhalten, es wird weniger werden, je mehr der/die Betroffene es schaffen ihr Trauma zu &uuml;berwinden. Sozialer R&uuml;ckzug Betroffenen, denen Gewalt angetan wurde, haben es oft schwer, danach anderen Menschen zu vertrauen. Der innere R&uuml;ckzug und die Reizbarkeit der Betroffenen k&ouml;nnen zu Problemen im Zusammenleben f&uuml;hren. Um Erinnerungen an das Trauma bzw. gef&auml;hrliche Situationen zu vermeiden, ziehen sich Menschen nach einem Trauma h&auml;ufig zur&uuml;ck. Dieser R&uuml;ckzug ist verst&auml;ndlich, f&uuml;hrt jedoch langfristig dazu, dass das Gef&uuml;hl der Entfremdung von anderen Menschen weiter zunimmt. Akzeptieren Sie dieses R&uuml;ckzugsverhalten und bieten Sie gleichzeitig Unterst&uuml;tzung und Begleitung an um den sozialen R&uuml;ckzug zu &uuml;berwinden. Gr&uuml;beln Wenn einem etwas Entsetzliches passiert ist, setzt man sich damit nat&uuml;rlich auseinander. Ein traumatisches Erlebnis wirft f&uuml;r die Betroffenen viele Fragen auf, z.B. „Warum ist das Trauma gerade mir passiert?“, „Wie h&auml;tte ich es verhindern k&ouml;nnen?“, „Wird mein Leben jemals wieder so sein wie vor dem Trauma?“ oder „Warum komme ich nicht &uuml;ber das Ereignis hinweg?“. Das Auftauchen dieser Gedanken ist unvermeidlich. Viele Betroffene erleben jedoch, dass sie sich von diesen Gedanken &uuml;berhaupt nicht wieder l&ouml;sen k&ouml;nnen. Dieses st&auml;ndige Gr&uuml;beln ist f&uuml;r die Verarbeitung des Traumas nicht f&ouml;rderlich. Das Gr&uuml;beln verst&auml;rkt Schuld- und Schamgef&uuml;hle, Selbstzweifel. Fragen Sie, ob der/die Betroffene &uuml;ber seine Gedanken sprechen m&ouml;chte und schlagen Sie vor diese aufzuschreiben. Schlafst&ouml;rungen Schlafprobleme, wie z.B. Einschlafschwierigkeiten, n&auml;chtliches Erwachen oder Albtr&auml;ume treten sehr h&auml;ufig nach traumatischen Erlebnissen auf. Falls Sie das Schlafzimmer mit Ihrem Angeh&ouml;rigen teilen, kann das dazu f&uuml;hren, dass es auch Ihren Schlaf beeintr&auml;chtigt. Es ist wichtig auf sich selbst zu achten und sicherzustellen, so weit wie m&ouml;glich Erholung zu bekommen. Eventuell kann es also helfen, vor&uuml;bergehend woanders zu schlafen. Sie k&ouml;nnen Ihrem Angeh&ouml;rigen helfen, indem Sie denselben Schlafrhythmus beibehalten, den Sie vor dem Erlebnis hatten, d. h. beispielsweise zu Ihrer normalen Zeit ins Bett gehen.  &Auml;rger und Distanziertheit &Auml;rger ist eine h&auml;ufige Reaktion auf eine Gewalttat und es ist normal, sich &auml;rgerlich zu f&uuml;hlen, wenn einem jemand einen Schaden zugef&uuml;gt hat. Es kann sein, dass Sie feststellen, dass der/die Betroffene auf Sie oft gereizt reagiert. Es kann helfen, sich bewusst zu machen, dass sich der &Auml;rger in der Regel nicht wirklich gegen Sie richtet. Betroffene f&uuml;hlen sich oft von anderen Menschen wie abgeschnitten und erleben kaum noch positive Gef&uuml;hle. In dissoziativen Zust&auml;nden ist der Betroffene oft wie weg gedriftet. Dies ist f&uuml;r den Menschen ein Schutz. Auch dies ist normal und sehr verst&auml;ndlich, wenn man st&auml;ndig von Angst und Furcht &uuml;berflutet wird. Es hilft Ihnen vielleicht, sich bewusst zu machen, dass Sie Ihrem Angeh&ouml;rigen immer noch sehr viel bedeuten, er in diesem Moment lediglich Schwierigkeiten damit hat, N&auml;he und positive Gef&uuml;hle zu erleben.  Angeh&ouml;rige von Vergewaltigungsopfer  Es ist ganz nat&uuml;rlich, wenn Sie sich mit alledem &uuml;berfordert f&uuml;hlen. Nicht nur f&uuml;r die vergewaltigte Frau selbst, sondern auch f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen kann eine Vergewaltigung eine massive Belastung bedeuten. Nein hei&szlig;t Nein Das bedeutet, dass bereits ein einfaches "Nein" des Opfers die Handlung des T&auml;ters oder der T&auml;terin zu einer Straftat macht. Bedenken Sie: Jede Person hat das Recht, an jedem Punkt einer Begegnung "Nein" zu sagen, an dem sie sich unwohl f&uuml;hlt. Es gibt kein "zu fr&uuml;h" und kein "zu sp&auml;t". Wenn das Opfer seine Ablehnung nicht in Worte fassen kann, kann es dem T&auml;ter/der T&auml;terin durch Verhalten wie Wegdrehen, sich steif wie ein Brett machen, wegsto&szlig;en, weinen etc. zeigen, dass es die sexuelle Handlung nicht m&ouml;chte. Die Beziehung des Opfers zum T&auml;ter/zur T&auml;terin ist f&uuml;r die Verwirklichung einer Straftat egal. Alle vom Opfer ungewollten sexuellen Handlungen sind traumatisierend. Ist das Opfer nicht in der Lage seinen entgegenstehenden Willen zu bilden oder zu &auml;u&szlig;ern, weil es beispielsweise mit Substanzen bet&auml;ubt wurde, sind jegliche sexuellen Handlungen ebenso strafbar. Bei Sexualdelikten entstehen nicht immer k&ouml;rperlich sichtbare Verletzungen. Die psychischen Folgen f&uuml;r das Opfer k&ouml;nnen noch schwerer sein. Menschen reagieren je nach Pers&ouml;nlichkeit ganz unterschiedlich auf ein Sexualdelikt. Manche sind v&ouml;llig aufgel&ouml;st und verzweifelt, andere wirken ruhig und gelassen. Viele Betroffene reden kaum &uuml;ber die Tat, weil sie sich sch&auml;men und bef&uuml;rchten, dass man ihnen nicht glaubt oder ihnen Schuldvorw&uuml;rfe macht. Die Verantwortung liegt aber allein beim T&auml;ter bzw. der T&auml;terin. Das Opfer hat niemals schuld! Zeigen Sie ihr, dass Sie offen f&uuml;r Gespr&auml;che und bereit sind, Sie mit allen ihren Gedanken, Gef&uuml;hlen und Reaktionen zu akzeptieren. Versuchen Sie dabei, unvoreingenommen zuzuh&ouml;ren. Zweifel an dem Gesagten und Fragen danach, ob sie sich nicht h&auml;tte erfolgreicher wehren oder anders verhalten k&ouml;nnen, verursachen Schuldgef&uuml;hle und belasten die Betroffene zus&auml;tzlich.- Die Verantwortung f&uuml;r die Tat liegt eindeutig bei dem T&auml;ter! ]]></description>
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